12. November 2013 (6)

Letzter Arbeitstag von Franz-Josef Möllenberg als NGG-Vorsitzender

Der „Vater des Mindestlohns“ geht von Bord

 

Berlin, 12. November 2013

 

Franz Josef Möllenberg tritt ab – nach 21 Jahren an der Spitze der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten, „seiner NGG“. Kein Vorsitzender einer DGB-Einzelgewerkschaft war länger im Amt. „Keiner hat mehr Bundeskanzler, mehr Bundespräsidenten und mehr SPD-Parteivorsitzende erlebt“, sagte DGB-Chef Michael Sommer zur Verabschiedung von Franz-Josef Möllenberg am Dienstagabend auf dem NGG-Gewerkschaftstag in Berlin.

 

„Franz-Josef Möllenberg war immer ein Großer: ein Baum im Sturm“, so Sommer. Mit Blick auf die Rolle der NGG in der „DGB-Familie“ sagte Michael Sommer: „Dass die Kleinen gezeigt haben, dass sie auch Leithammel sein können, dafür steht Franz-Josef Möllenberg.“ Als Beispiel nannte er die erfolgreichste Kampagne der Gewerkschaften nach dem Kampf um die 35-Stunden-Woche: die Mindestlohn-Kampagne. Möllenberg gilt als „Vater des Mindestlohns in Deutschland“.

 

SPD-Chef Sigmar Gabriel nannte Möllenberg einen „einmaligen Gewerkschafter“, das „Gesicht der NGG“. Und er würdigte Franz-Josef Möllenberg: „Dein Leben und Deine Arbeit sind ein Beispiel für viele andere in der Gewerkschaftsbewegung und in der Arbeiterbewegung.“

 

Zuvor hatte bereits Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen Franz-Josef Möllenberg als „standfest und verlässlich“ charakterisiert. Direkt an Franz-Josef Möllenberg gerichtet, sagte von der Leyen: „Gewerkschafter von Ihrem Kaliber – das braucht das Land!“

 

DGB-Chef Michael Sommer wies auf die Herkunft Möllenbergs hin: „Er ist Westfale – und das merkt man ihm ab und zu auch an. Franz-Josef Möllenberg sei „klar, geradlinig, wenn es sein muss, auch störrisch“. Aber er wisse immer, „wann man sich zurücknimmt und wann man sich auf keinen Fall zurücknehmen darf“. An die Delegierten der NGG gerichtet, sagte Sommer: „Wenn einer geht, geht das Licht nicht aus, sondern die Fackel wird weitergegeben …"

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