14. November 2013

Gewerkschaftstag startet Azubi-Offensive

NGG will „Minimal-Lehrgeld“: Gesetzliche Mindest-Ausbildungsvergütung gefordert

 

Berlin, 14. November 2013

 

Sie wollen nicht länger „billig, billig, billig“: Der NGG-Nachwuchs hat sich dafür stark gemacht, dass bundesweit künftig ein „Minimal-Lehrgeld“ gezahlt wird. Der NGG-Gewerkschaftstag beschloss am Donnerstag in Berlin eine „gesetzliche flächendeckende Mindest-Ausbildungsvergütung“. Diese solle existenzsichernd sein – es jedem Azubi also erlauben, finanziell auf eigenen Füßen zu stehen. Auszubildende müssten heute wesentlich flexibler und mobiler sein, hieß es in der Begründung. Mit der Mindest-Ausbildungsvergütung sollen Azubis in der Lage sein, ohne fremde Unterstützung – etwa durch das Elternhaus – ihre Ausbildung zu absolvieren.

 

Darüber hinaus sprach sich die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten dafür aus, dass Ausbildungsbetriebe künftig die Kosten für alle Lehrmittel übernehmen sollen, die zur Berufsausbildung notwendig sind. Dies gelte ebenso für die Dienstkleidung – etwa bei Köchen oder im Hotelservice. Auch die Fahrtkosten vom Wohnort zur Berufsschule oder zur überbetrieblichen Ausbildungsstätte müsse der Ausbildungsbetrieb erstatten, so die NGG.

 

Der Gewerkschaftstag forderte zudem eine Ausbildungskontrollbehörde. Diese solle wesentlich dazu beitragen, die Qualität der Ausbildung in den Betrieben und in den Berufsschulen zu sichern und zu verbessern. Für Betriebe, die wichtige Ausbildungsinhalte nicht vermittelten, müsse es künftig auch wirkungsvolle rechtliche Sanktionen geben.

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