Stellvertretender Vorsitz

Kandidat

Burkhard Siebert

Der Kandidat

Burkhard Siebert (* 10. Juli 1964) ist heute stellvertretender Vorstzender des NGG-Landesbezirks Südwest. Mitte Oktober wurde er einstimmig vom Hauptvorstand der NGG als Kandidat für den Posten als stellvertretender Vorsitzender der Gewerkschaft NGG nominiert.

 

Aus dem Lebenslauf

Burkhard Siebert ist seit 1986 Mitglied der NGG. Der Politikwissenschaftler hat während seines Studiums als Betriebsrat in Unternehmen der Systemgastronomie gearbeitet. Nach seiner Ausbildung als Gewerkschaftssekretär im NGG-Landesbezirk Hessen/Rheinland-Pfalz/Saar arbeitete er als Landesjugendsekretär und Landesbezirkssekretär.

 

Seit 2002 ist Burkhard Siebert Geschäftsführer der NGG-Region Heilbronn. 2008 wurde er zum stellvertretenden Landesbezirksvorsitzenden von Hessen/Rheinland-Pfalz/Saar und 2011 sowie 2013 zum stellvertretenden Vorsitzenden des NGG-Landesbezirks Südwest gewählt.

 

Siebert ist Mitglied im Aufsichtsrat der Unilever Deutschland Holding GmbH und arbeitet ehrenamtlich u.a. als Richter am Arbeitsgericht und am Sozialgericht Heilbronn.

Burkhard Siebert über Ziele und Aufgaben

"Die Wirtschaft wieder den Menschen anpassen"

 

"Mir ist es sehr wichtig, dass wir in der Organisation Teamarbeit und eine offene, faire und solidarische Diskussionskultur pflegen. Ich will dazu beitragen, Bewährtes fortzuführen und die Organisation gemeinsam zeitgemäß weiterzuentwickeln, um eine eigenständge Zukunft unserer NGG zu sichern. Denn so können wir die Interessen unserer Mitglieder am besten vertreten.

 

Wir müssen die Wirtschaft wieder den Menschen anpassen und nicht umgekehrt. Ein gesetzlicher Mindestlohn – zu dem perspektivisch auch eine Mindestausbildungsvergütung gehört - muss ein erster Schritt in Richtung einer neuen Ordnung am Arbeitsmarkt werden. Dazu gehören u.a. auch die Abschaffung der sachgrundlosen und eine scharfe Begrenzung der sachbegründeten Befristung genauso wie eine Abschaffung der sog. Minijobs und eine Steuer- und Sozialversicherungspflicht ab dem ersten Euro.

 

Ich will, dass der gemeinsam erwirtschaftete Wohlstand wieder gerechter verteilt wird. Das bedeutet die Fortsetzung einer Tarifpolitik, die den Beschäftigten wieder mehr vom Kuchen bringt, aber auch eine gerechtere Steuerpolitik, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer entlastet und starke Schultern wieder mehr in die Pflicht nimmt. Wir brauchen außerdem eine Rückkehr zur paritätischen Finanzierung der Sozialkassen sowie eine Rentenpolitik, die Altersarmut vorbeugt.”

Wahlen

Wer wählt eigentlich wen?

Gewählt wird nicht nur auf dem Gewerkschaftstag

Die Organe der NGG in der Übersicht finden Sie hier.

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